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Design: GYSIN [Konzept+Gestaltung]

Franziska Martin

geboren 1984 in Steckborn
wohnhaft in München und Zürich
info@franziskamartin.ch
www.franziskamartin.ch

Juni 2019: Franziska Martin gestaltet gemeinsam mit ihrer Freundin Sarah Büchel das Panel an der Hausfront der Hard-Cover Art Gallery. Zwei in sich verschlungene Schriftzüge aus gefärbten Plastikschläuchen und mit LED-Lämpchen bestückt, weisen auf die Aktionen in unserem Kunstraum hin – HARD-COVER / ART LOVER. Montiert sind die Tubes auf einer blau-grün grundierten Holzblende. Die Künstlerin weicht bei dieser Installation von ihrem eigenen Genre ab – der Fotografie – um sich dem Bereich Kunst am Bau anzunähern.

 

Franziska Martin entdeckte für sich die Fotografie als 20-Jährige im tropischen Regenwald Perus. Dort traf sie auf einen Fotojournalisten mit dem sie eine Reportage über die Bewohner von Belém machte – der Bevölkerung des Slums auf Stelzen.

 

Martin gelingt es scheinbar mühelos, in Kürze zu Menschen eine Beziehung aufzubauen, was ihr ermöglicht, während des interaktiven Prozesses die Kamera als Bindeglied fast gänzlich auszublenden. Auch heute noch verfolgt sie die fotografische Dokumentation. Ihre Bildsprache weist eine Kontinuität auf, deren Anspruch die Klarheit, die Unverblümtheit ist. Nebst Reportagen verfolgt die Künstlerin die Porträtfotografie. In Martins Portfolio entdeckt man Menschen in ihrer Eigenwelt, viel Intimität preisgebend, Authentizität spiegelnd.

 

Mit 23 Jahren absolvierte Franziska Martin den Vorkurs für Gestaltung an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich. Danach wechselte sie zum Theater, wo sie beim Künstlerduo Zimmermann & de Perrot während sechs Jahren im Produktionsbüro arbeitete. Zeitgleich intensivierte sie den Progress der fotografischen Kunst-fertigkeit und bildete sich bei namhaften Fotografen weiter.

 

Franziska Martin studiert seit Oktober 2018 an der Akademie der bildenden Künste München. Ferner wirkt sie bei diversen Fernsehproduktionen mit und arbeitet zudem als freie Fotografin.

 

Foto by Maria Leonardo